Warum ich Freiraum gegründet habe
Freiraum war zunächst ein Name – und wurde mit der Zeit zu einer Haltung.
Als ich mich selbstständig machte, wollte ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Meine Arbeit war zunächst bewusst offen angelegt. Mit jeder Begegnung wurde jedoch deutlicher, worum es in meiner Arbeit wirklich geht.
Ich habe nicht einfach ein Coaching-Konzept entwickelt. Ich habe zunächst meinen eigenen Weg hinterfragt.
Durch intensive Selbsterfahrung sowie Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen systemisches Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und Change Management wurde mein Profil Schritt für Schritt klarer. Dabei entstand auch der Fokus meiner heutigen Arbeit: Menschen zu begleiten, die Verantwortung tragen.
Der Name Freiraum stand früh fest. Wofür Freiraum wirklich stehen sollte, hat sich erst im Laufe meiner eigenen Entwicklung gezeigt.
Heute verbinde ich unternehmerische Erfahrung, systemisches Coaching und Selbstführung. Ich begleite Unternehmer:innen und Führungskräfte dabei, ihren Handlungsspielraum zu erweitern, Klarheit zu gewinnen und Verantwortung bewusst zu gestalten.
Wie es zu dieser Entwicklung kam, hat einen ganz persönlichen Ursprung.
Ein prägender Wendepunkt
Viele Jahre war ich Teil der Geschäftsleitung eines mittelständischen Familienunternehmens. Verantwortung gehörte zu meinem Alltag. Entscheidungen treffen, Veränderungen gestalten und Menschen führen waren selbstverständlich.
Mitten in einem Nachfolgeprozess begann ich, vieles zu hinterfragen. Nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch meine eigene Rolle.
Ich dachte lange, ich müsste mich entscheiden. Zwischen Unternehmerin und Coach. Zwischen Verantwortung und Menschlichkeit. Zwischen Management und persönlicher Entwicklung.
Heute weiß ich, dass genau in der Verbindung dieser Welten meine größte Stärke liegt.
In dieser Zeit wurde Coaching zunächst zu meinem eigenen Reflexionsraum. Nicht, um schnelle Antworten zu finden, sondern um bessere Fragen zu stellen. Fragen danach, welche Verantwortung wirklich zu mir gehört, wie ich mit Erwartungen umgehe und was gute Führung für mich eigentlich bedeutet.
Mit etwas Abstand erkenne ich heute: Dieser Wendepunkt hat nicht nur meinen beruflichen Weg verändert. Er hat auch mein Verständnis von Führung verändert.
Die größten Herausforderungen entstehen selten durch fehlendes Fachwissen. Sie entstehen dort, wo Verantwortung, Veränderung und persönliche Erwartungen aufeinandertreffen.
Genau dort begleite ich heute Unternehmer:innen und Führungskräfte.
Mein beruflicher Weg
Mein beruflicher Weg war nie geradlinig – und genau darin liegt seine Stärke. Jede Station hat meinen Blick auf Verantwortung, Führung und persönliche Entwicklung erweitert. Heute fließt all das in meine Arbeit als Coach ein.
Unternehmerische Verantwortung
Viele Jahre war ich Teil der Geschäftsleitung eines mittelständischen Familienunternehmens. Verantwortung übernehmen, Veränderungen gestalten und Entscheidungen unter Unsicherheit treffen gehörten zu meinem Alltag. Diese Erfahrungen prägen mein Verständnis von Führung bis heute.
Coaching, Lehre und Organisationsentwicklung
Heute arbeite ich im Coaching- und Weiterbildungsbereich am INeKO Institut an der Universität zu Köln. Dort begleite ich angehende Coaches als Lehrcoach und wirke an der Weiterentwicklung von Angeboten in den Bereichen Coaching, Führung und Organisationsentwicklung mit.
Parallel baue ich meine eigene Coachingpraxis für Unternehmer:innen und Führungskräfte weiter aus. Die Verbindung von Praxis, Lehre und Organisationsentwicklung bereichert meine Arbeit jeden Tag.
Weiterentwicklung als Haltung
Professionelle Entwicklung endet für mich nicht mit einer Ausbildung. Deshalb entwickle ich mich kontinuierlich weiter - unter anderem in den Bereichen systemisches und hypnosystemisches Coaching, Change Management, Persönlichkeitsentwicklung sowie tiergestützte Interventionen. Denn ich bin überzeugt: Wer Menschen in Veränderungsprozessen begleitet, sollte auch die eigene Entwicklung niemals als abgeschlossen betrachten.
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